Verfasst von: Bernd | 18. Mai 2009

Apfelbaum (Malus domestica) – Rückschnitt im Herbst

apfelbaum

Rückschnitt im Herbst

Im allgemeinen gilt: Ein Rückschnitt im Herbst bewirkt einen stärkeren Neuaustrieb als das Schneiden im Spätwinter. Starker Neuaustrieb ist auch nach sehr weitgehenden Schnittmaßnahmen oder dem Rückschnitt aller Triebe zu erwarten. Häufig wachsen dann so viele Neutriebe, dass eine zu dichte, Licht und Luft undurchlässige Baumkrone entsteht. Darum sollen starkwachsende Bäume nur einen schwachen Rückschnitt erhalten. Entfernt werden steil aufrecht und nach innen wachsende Triebe sowie Konkurrenztriebe. Beim Schnitt ist darauf zu achten, dass immer oberhalb von einem nach außen stehenden Auge bzw. einem Trieb zurückgeschnitten [abgeleitet] wird.

Die reichste Blüten- und Fruchtbildung erfolgt beim diesem Baum an zweijährigen Trieben: Ältere Triebe sind nur als Gerüst für den inneren Kronenaufbau nötig. An den Fruchtästen alter Bäume befindet sich viel so genanntes Quirlholz das nur minderwertige Früchte gibt. Solche Fruchtäste leitet man auf jüngere, nach außen stehende Neutriebe ab.

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